Mensch.

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#MomentInfinity ...

Gedankengänge ......

 

 

Eines Tages, wenn Du die Augen aufschlägst, deine Hand neben Dir,

die Stelle abtastet und du nichts als Kälte und Leere aufnimmst,

merkst du wie groß deine Sehnsucht wirklich ist.

 

© Alma September/ H.Ö

 

Ursprüngliche Veröffentlichung: 12.12.2010

..was man alles beim Aufräumen findet...06.10.2017

„... wenn ich momentan romantisch bin ... dann bist Du der Auslöser, denn niemand anders hat meine Seele so in der Hand wie Du und niemand anders ist mir so nahe ... so verbunden“

 

Ich liebe nicht einen Traum, einen Glauben, einen Tag, die Nacht, die Wolken oder die Sterne ...

Ich liebe nicht, die Düfte die ich wahrnehme, die Augenblicke, an denen ich Dich vermisse, die Zeit ohne Dich, die nicht vergehen möchte ...

 

Ich Liebe nicht das satte Grün, auf den Wiesen ..., oder den Mond, der mich anzusehen scheint, wenn ich nachts nicht schlafen kann und aus dem Fenster schaue ...


Ich liebe all diese Dinge nicht ...

 

Ich Liebe dieses Gefühl, was Du mir gibst, diese Verbundenheit, diese Zweisamkeit, an dem ich mich nicht ... Sehen, geschweige denn Fühlen kann ...


Ich Liebe all die Momente, in denen ich in Deine Augen sehen und Dich immer wieder berühren kann ...


Ich liebe Dich, dich aus ganzem Herzen, dich...weil Du mir unglaublich Gut tust...Dich weil du das Beste bist, was mir wiederfahren konnte und DICH, weil du mir Heilig bist!


(Gedankengang von mir ....am 28.04.07 um 1 Uhr morgens...)

 

© Alma September/ H.Ö.

04.10.2017

Es träumte, das Herz … des kleinen Mädchens das sich in all den Jahren der suche, nach einer Standhaftigkeit sehnte, einer Stärke, wie eine Mauer an die sie sich lehnen konnte, ohne die Gefahr zu laufen den Halt zu verlieren, zu tief zu fallen, oder gar schwäche wahrzunehmen, nicht mal in sich selbst.

Unerfüllt und akzeptierend, so schien es, wurde sie erwachsen und suchte unbewusst weiter … diese Mauer in jenen, die sie beäugte, prüfte und mit Worten abwägte.

Immer wieder keimte eine kleine Hoffnung in ihr auf und fast war es wie eine Erfüllung, die zu einer immerwährenden Enttäuschung gedeihte, am ende der Gespräche, der Begegnungen.

All die sogenannte Stärke, die sie wahrnahm, war nur für einen Moment, denn kaum wagte sie Blöße zu zeigen, wurde diese ihr Schutzschild am ende des Tages.

 

Die Starken, die versprachen in ihren Zeilen und dazwischen die Mauer zu sein, die sie sich so sehr wünschte, … waren selbst auf der Suche und wollten das gleiche, vielleicht Mal mehr und Mal weniger …

© Alma September  04.10.2017

03.10.2017

 

Ich bin fremd, in einem Land, dessen Geschichte ich kenne, dessen Menschen ich als meine Freunde und Feinde sehe, dessen Brot ich esse und dessen Bürokratie ich schätze.
Ich bin fremd, in einem Land, in dem ich selten Willkommen bin und das Wort manchmal machtlos, die Geste aber sprachlos macht.
Ich bin fremd, in einem Land, das mein zu Hause und gleichzeitig mein Gefängnis ist,
in einem Land, das jeden Tag mehr erwartet und dessen Menschen nicht Fragen, ob Du leben oder sterben willst.

 

 

 

© Alma September

23.09.2017......

Ich habe mir wirklich viele Gedanken gemacht um das, was ich in den letzten Jahren online beobachten durfte und immer wieder sehen und lesen darf.

Diese Gedankengänge sind nicht dazu gedacht jemanden bestimmten anzuprangern, oder gar in eine Schublade zu stecken, eher ist es ein Hinterfragen und verstehen wollen, warum man gewisse Dinge von sich preisgibt oder auch zeigt.

Man sieht so viel Freizügigkeit im Internet, die Selbstdarstellung von Körperabschnitten ist immens.

 

Früher reduzierte man sich noch „angezogen“ auf das Gesicht oder eine Ganzkörperaufnahme.

Heutzutage sieht man fast pure nackte Haut.

Erst heute Morgen, als ich bei Instagram unterwegs war und anhand eines Kommentars unter einem Bild auf einen Namen aufmerksam wurde … saß ich mit einer Tasse Kaffee auf der Couch und fragte mich warum?

Warum ich diese Frage stelle und was sah ich?

 

Ich sah eine Frau, die sich lasziv auf eine Bettkante gesetzt hatte, „bekleidet“ mit einem weißen Männerhemd …wobei „bekleidet“ noch übertrieben ist. Ich sah fast pure Nacktheit, weder ein BH, noch ein Slip… die Brüste nur mit dem Hauch von Stoff, rechts und links bedeckt.

An sich wäre jetzt die Reaktion wahrscheinlich von vielen … wahrscheinlich auch von mir…

„Ja und?! Ist halt so, man wird schon als erwachsener Mensch wissen, was man zeigen möchte und was nicht..“ (Wobei hier die Frage nach dem Warum noch nicht wirklich beantwortet wäre, von keiner Seite … und das auch nicht mein „Problem“ ist …)

Was mich gestört hat und das gebe ich wirklich zu, das in diesem Instagram Profil die halbe Familie zu sehen war.

Mich stört es sehr, dass Kind bzw. die Kinder zu sehen sind, mich stört es sehr dass man, wenn man die Neigung zum „Exhibitionismus“ hat, nicht sich einen separaten Account eröffnet, sondern Menschen in der virtuellen Welt anhand von diversen Hashtags nicht nur Zugang zur Nacktheit gewährt, sondern Zugang zu unschuldigen Gesichtern von Kindern.

Wir haben nicht um Erlaubnis gefragt, ob wir sie zeigen dürfen und wenn wir es tun, sollten wir respektvoll mit ihnen und ihren Momentaufnahmen umgehen und diverse Neigungen der Selbstdarstellungen nicht vermischen.

 

 

 

© Alma September

 

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