Mensch.

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Mein Kopftheater und ich.

September

In welchem Moment ich die Erleuchtung hatte, kann ich im Grunde nicht sagen, aber ich Neige dazu meine Welt immer zu Umkreisen und zu Überdenken und ab und an steht in meinem Kopf, alles auf dem Kopf, daher suche ich nicht nach bestimmten Inspirationen, oder Menschen und ihre Gedanken, Nein, ich sitze lethargisch, in meinem Bett und schaue an die Decke, bis es dann wieder Pling macht.
Die Anregung von grauen Zellen, können wahrlich Wunder bewirken und ich glaube, daher rührt der Gedankengang in Bezug auf die Erleuchtung.
Das pseudo- Denken fällt mir in manchen Augenblicken nicht wirklich schwer, aber diesmal geschah es recht unbewusst und ohne Strategie und Ziel.
Anhand von Gesprächsfetzen die ich Aufnahm, durch Neumoderne Technik, was sich Fernsehn und Internet nennt, regte sich mein Kopfkino und das Theather öffnete die Pforten.
Die noch leichten Umrisse meiner Gedanken, begannen Formen anzunehmen. Ideen und plötzliche Leidenschaft für die Details zogen mich in ihren Bann und als wäre es das Selbstverständlichste der Welt, spürte ich die Stoffe und die Düfte, die sich auf dieser Bühne versammelten, ein Genuss, dessen ich mich hingab.
Gedanken kreisten sich um die länge des Stückes und um die Besetzung.
Wieviele Protagonisten sollten ihre Leidenschaft einbringen und wie viel wollte ich erlauben.
Ich entschied mich, die meisten Rollen, der Damenwelt zuzuschreiben und diese auch ihnen zu widmen.

Wie Romantisch und Sinnbildlich, Einfühlsam und Leicht würde das Zusammenspiel aussehen.
Würde man die Zartheit von der Bühne aus auch fühlen?
Ich sah das Schweben der jungen und schönen Frauen vor meinem Geistigen Auge und das Atmen fiel mir bei der Vorstellung schwer.
Die schauspielerischen Fähigkeiten eines Mannes weckten nicht das Interesse in mir und meine Aufmerksamkeit, also fügte ich die Randnotiz des nicht Bedarfs ein.
Die Bühne, eine Landschaft aus Purpur Rot und dezentem Gold, das den Hauch von Romantik und des Verruchtsseins widerspiegelt, und gleichzeitig die Krativität noch mehr ankurbelt, nahm Gestalt an.
Ich sah unzählige Kissen, wie aus Tausend und einer Nacht. Ich sah die Orientteppiche und den heissen Tee, das auf einem kleinen Beistelltisch angerichtet war.

Schalen voller Obst, Kelche voller Wein und Körbe voller Brot.
Welch ein Anblick, welch ein Genuss.
Vergessen möchte man sich.
Eintauchen in das Entzückende.
Kosten das Unsagbare.
Doch, ich erschrak in meinen Tagträumen, als ich merkte, dass das wichtigste für das Theaterstück fehlte.
Die Story!

 



 

Autorin: H.Ö./ Alma September

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