Mensch.

Wort.

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Bild H.Ö.
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die ewige Leichtigkeit der Suche?

 

Vor einigen Tagen, nach anregenden Unterhaltungsphasen und unterschiedlichen Erwartungshaltungen meiner Gesprächspartnerinnen, an die Zukunft und an die Weibliche Bevölkerung, bin ich zu dem Schluss gekommen, das die Lesben Welt unter enormen Schwankungen leidet.



Ich möchte nicht, den Eindruck erwecken, das die Homosexuelle Partnerschaftssuche, wirklich anders gehandhabt wird, als in der Heterosexuellen Welt, das würde ich mir sicherlich nicht anmaßen, aber im Laufe der letzten Begegnungen und auch in dem gesagten Wort, konnte ich es mir nicht Verkneifen, einige Frauen (mal wieder) etwas Näher zu betrachten.

Und als würde ich das Heu, in dem immensen Nadelhaufen suchen, sprachen meine Begegnungen Bände.



Ich sah viele Verkörperungen, ich sah die unterschiedlichen Geschmäcker und auch einige Aussagen in Bezug auf die Liebe und das Vertrauen mit -und ineinander brachten mich zum Nachdenken, aber mir fiel besonders ein Typ an Frau auf, die vielleicht in jedem von uns ein wenig steckt.

Die Mengeneinheit ist Wohl (in uns) abhängig von, Größe, Gewicht, Prägung, Erwartungshaltung, der Logik und der absoluten Stärke, sich selbst am nächsten zu sein.



Mann weiss es nicht und Fra u noch weniger.

Nun, bevor ich wieder mit meinen Gedanken ausschweife, komme ich direkt zu diesem besonderen Typ.



Ich spreche von einem Wesen, dessen Wissbegierde unerschöpflich ist und die Neugierde eine ständige Begleiterscheinung darstellt.

Das Bedürfnis, die Frau fürs Leben zu finden und sie evtl. für immer an der eigenen Seite zu Wissen, ist ein berauschender Kick, dessen sie sich bewusst ist.

Somit ist jede Begegnung, jede Frau, die einigermaßen ins Beuteschema fällt, die potentielle Lebensgefährtin.

Vergessen sind die Enttäuschungen.

Stattdessen wird die Erwartungskiste eingesetzt, man räumt ein wenig auf, denn es bedarf Platz, wenn die Angebetete, in der Sekunde des Verdurstens nach lieblichen Worten Sätze wie:

„Diese Geborgenheit ist Wundervoll“

„Das Bedürfnis, jemanden zu Berühren, deren Bekanntschaft man gerade erst gemacht hat, ist erschreckend und intim wohlig zugleich“

„Es ist fast schon so, als hätte ich die ganzen Jahre auf dich gewartet“
„Meine Traumfrau, sollte mich erobern und sich erobern lassen und die Unscheinbarkeit die ihr zweites Ich besitzt, nur mich entdecken lassen.

Sie soll mein sein, mit all ihrer Seele und ihrem Dasein und mich beschützen, während ich das Tal der Leidenschaft mit ihre erkunde“

von sich lässt…..



Und dann erwärmt sich das Herz, Frau wird schlagartig berauscht, von all dem Gehörten.

Es ist, als sei der tiefste und innerlichste Wunsch in Erfüllung mit „dieser“ Frau gegangen.

Ein biss auf die Unterlippe, lässt das Blut schmecken und die Tagträume hören mit einer Plötzlichkeit auf, was Schwindelerregend und teilweise Beängstigend zugleich ist.



Denn nun steht das Objekt der Begierde vor einem, vielleicht sitzt sie im Nirgendwo an einem Rechner, aber es ist Real, SIE ist real.

Das gesagte, oder das geschriebene Wort ist real.

(Ohne das die Richtigkeit jener je in Frage gestellt werden..)

Trügerisch glaubt sie, das der liebe Gott es endlich mit ihr gut meint.

Nach einigem hin und her verkrampft sich die Situation, dessen Kontrolle, eine Kontrolle wird.



Und nach einer Weile, beginn eine neue suche.

 

 

Autorin: Alma September/ H.Ö.

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